Querbeet 

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Von Rezepte bis Notizbücher. Alles bei... 

    

 

 

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24. Mai 2012, 12:27

Ghee ~ das ayurvedische Allheilmittel

Ghee ist gereinigtes oder geklärtes Butterfett und genießt eine besondere Stellung nicht nur in der Ayurveda Küche, sondern auch in der Heilkunde.

Verwendung in der Ayurveda Küche:

· sehr einfach zu lagern - muss nicht gekühlt werden
· ein gut verträgliches Kochfett - da es nicht härtet, lagert es sich nicht im Körper ab
· funktioniert als Träger - leitet Wirkungsweise von Gewürzen, Kräuter und anderen Substanzen tief ins Körpergewebe
Verwendung in Reinigungsverfahren, wie z.​B Pancha Karma:
· durch das „Ghee trinken“ wird das Gewebe weich. Somit kann Ama leichter gelöst und ausgeleitet werden
· Durch seine hohe Bindungsfähigkeit kann Ama gebunden werden und anschließend ausgeleitet werden

Besondere Wirkungsweise

· kühlt: findet Anwendung überall dort, wo zu viel Hitze oder übermäßig viel Pitta vorhanden ist
· wirkt kräftigend und tonisierend auf alle Dhatus (Körpergewebe).
· stärkt Nerven, wirkt beruhigend: nährt Knochenmark, Nervengewebe und Gehirn
· fördert alle Agnis (Verdauungs- u.​a. -feuer)
· nährt das geistige Feuer - fördert die Intelligenz und Wahrnehmung, stärkt den Geist
· belastet nicht die Leber, wie andere Öle/​Fette, sondern kräftigt sie.
Kann vom Körper vollständig verstoffwechselt und aufgenommen werden
· erhöht Ojas, nährt das Fortpflanzungsgewebe
Ama ~ Stoffwechsel-Abbau-Produkte, freie Radikale, Stoffwechselschlacken, Giftstoffe, nicht verdaute Nahrungsreste

Grundrezept Ghee

Zutaten:

4x 250 g ungesalzene Süßrahmbutter

Utensilien:

Topf
Glasbehälter oder Steinguttopf
Baumwolltuch
Schöpfkelle
Holzlöffel
Haushaltsgummiringe

Zubereitung:

1. Butter auf mittlerer Stufe in einem Kochtopf mit schwerem Boden geben und zum Sieden bringen
2. sobald Butter köchelt, Herd auf kleinste Stufe stellen und ohne
Deckel sieden lassen
3. regelmäßig mit sauberem Holzlöffel umrühren (Zubereitungszeit ist abhängig von der Menge – bei 1 kg Butter ca. ½ Stunde)
4. Ghee ist fertig, wenn es eine goldene Farbe hat, so klar ist, dass
man den Topfboden deutlich sehen kann und sich kaum noch Bläschen bilden
5. Ghee dann durch ein Baumwolltuch (Tuch mit Gummiring befestigen) in Gläser abfüllen und unbedeckt auf Zimmertemperatur abkühlen lassen

Katrin

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17. Mai 2012, 15:05

Feigen-Lassi, aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Zutaten für 1 Person:

1 Feige am Abend in Wasser einweichen
1 bis 2 El Joghurt
1 Prise Ingwer, Kurkuma etwas Honig nach Bedarf 1 TL Leinsamen

Zubereitung:

Zu der eingeweichten Feige den Joghurt und alle Gewürze geben. Alles pürieren und eventuell mit etwas Honig abschmecken.
Den Leinsamen (ggf. geschrotet) darauf dekorieren.

PS. Das Verhältnis von Wasser und Joghurt beim Lassi sollte ca. 2:​1 sein!

Katrin

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08. Mai 2012, 12:44

Apfelchutney, aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Zutaten:
1 kg Äpfel
½ Tasse Wasser
1-2 EL Ghee
2 EL Rosinen
½ TL Kurkuma
1 EL kleingeschnittener oder geriebener Ingwer
1 TL Anis
1 Zimtstange

Zubereitung:

1. Die Äpfel waschen, schälen und in kleine Stücke schneiden.
2. Das Ghee in einen Topf geben und darin die Anissamen anrösten. Ingwer zugeben und weiter rösten.
Danach die Zimtstange, den Kurkuma und die Rosinen zufügen.
3. Die Apfelstücke zusammen mit dem Wasser in den Topf geben und unter häufigem Umrühren bei geringer Hitze kochen lassen bis die Äpfel beginnen zu zerfallen.
4. Nach Bedarf noch mit etwas Ahornsirup oder Honig nachsüßen.

Katrin

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29. April 2012, 12:55

Spinat-Quinoa mit Karotten und Rosinen

aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Zutaten:

200 g Quinoa
400 ml Wasser
200 g frischen Spinat
2 Tl Ghee
1 Tl geriebener Ingwer
1 Tl Kurkuma
½ Tl gemahlener Koriander
200 Karotten
50 g Rosinen
Zitronensaft
Salz

Zubereitung:

1. Quinoa waschen und abtropfen lassen. Spinat ebenfalls waschen, von den groben Stielen befreien und fein hacken. Karotten putzen und in kleine Stücke schneiden. Rosinen in etwas Wasser einweichen.
2. Ghee in einem Topf erhitzen, Ingwer, Kurkuma und Koriander für einige Sekunden darin anrösten, dann Quinoa dazugeben und ebenfalls kurz anrösten. Mit den Karotten genauso verfahren. Mit 400 ml Wasser ablöschen, Spinat darauf geben und zugedeckt bei großer Hitze aufkochen lassen. Dann auf kleiner Stufe 12-15 Min. köcheln lassen.
3. Zitronensaft mit dem Salz und den Rosinen mit Hilfe einer Gabel unterheben und servieren.

PS. An Stelle von Spinat eignen sich auch Wildkräuter
Das Rezept kann mit anderem Getreide (Bulgur, Buchweizen, Reis)
ebenfalls zubereitet werden.

Katrin

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23. April 2012, 13:36

Kräuterplätzchen aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Zutaten: (ca. 24 Stück)
200 g Dinkelvollkornmehl
75 g kalte Butter
1/​2 TL Stein- bzw. Meersalz
3 EL saure Sahne, Joghurt oder Wasser
3 EL fein gehackte frische Kräuter (Kerbel, Majoran, Salbei, Basilikum.​.​.
1 TL Asafötida

Zubereitung:

1. Alle Zutaten rasch zu einem Teig kneten und zugedeckt 30 Minuten kalt stellen.
2. Den Teig zwischen 2 Frischhaltefolien ausrollen und mit einem Teigrädchen zu Rauten oder Streifen ausradeln.
3. Kräuterplätzchen auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen.
Bei 200 °C 12-15 Minuten backen.

Katrin

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11. April 2012, 19:17

Wildkräutersalat aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Zutaten:
1 El Senf
3 El Zitronensaft
6 El Sonnenblumenöl
Salz und Pfeffer
Etwas Honig nach Geschmack
Einige Stengel Estragon
1 kleiner Radicciosalat
100 g gemischte Wildkräuter (Löwenzahn, Sauerampfer, junge Brennesselblätter, Brunnenkresse.​.​.​), 1 Apfel

Zubereitung:

1. Marinade aus Öl, Zitronensaft, Senf, Gewürzen und Honig herstellen und den feingeschnittenen Estragon unterziehen.

2. Den Radiccio und die Wildkräuter putzen, waschen und abtropfen lassen (trockenschleudern). Dann alles in mundgerechte Stücke zerpflücken.

3. Den Apfel waschen, das Kerngehäuse entfernen und hauchdünne Streifen daraus schneiden. Diese sofort mit Zitronensaft beträufeln, damit sie nicht braun werden. Alles zusammen zu der Marinade geben und sacht untermengen.

Den Salat hab ich gemacht im Kurs :​-)

Katrin

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07. April 2012, 18:43

Rezept aus meinem ayurvedischen Kochkurs

Mung-Reis-Suppe

Zutaten pro Person:

2 El Basmatireis
1 El Mungbohnen (gelbe, halbierte)
½-3/​4 l Wasser
1El Ghee
½ Tl Kreuzkümmelsamen
½ Tl Kurkuma
¼ Tl Asafödita
1 El frischen Ingwer kleingeschnitten

Zubereitung:

1. Reis und Bohnen gut waschen und in dem Wasser ca. 1 Std. köcheln lassen.
2. Das Ghee erhitzen und darin zuerst den Kreuzkümmelsamen anrösten, anschließend den Ingwer und danach Kurkuma und Asafödita hizufügen und kurz aufschäumen lassen.
3. Vor Ende der Kochzeit diesen Gewürzsud zu der Suppe geben und nochmals 5 Minuten köcheln lassen.
4. Mit etwas Steinsalz abschmecken und wer mag frischen Koriander garnieren.

Katrin

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06. April 2012, 10:28

Mein Ayurveda-Kochtag

Gestern bin ich zum ersten Mal mit der ayurvedischen Küche in Berührung gekommen.
Im Rahmen meiner Ausbildung zur Ernährungsberaterin wurde von der Schule ein Ayurveda-Kochtag für uns 8 Teilnehmerinnen organisiert.
Nach einer langen, stressigen Anfahrt war ich ziemlich abgehetzt.
Wir haben uns dann mit der Dozentin bei einem Tee zusammen gesetzt und erhielten eine einstündige Einführung über diese Ernährung und ihren Hintergrund.
Es wurden Rezepte ausgeteilt und jede hatte Gelegenheit, sich für einen Gang des Menus zu entscheiden. Teamarbeit war ebenso angesagt.
Wir haben anderthalb Stunden mit 8 Teilnehmern und 2 Dozentinnen in einer normal großen Küche gewerkelt, ohne dass Hektik aufkam. Im Gegenteil - wir waren fröhlich und entspannt.
Das Ergebnis, ein 4-Gänge-Menu hat mich angenehm überrascht.
Vor dem Essen hielten wir uns an den Händen und die Dozentin sprach ein kurzes Gebet.
Dann kam der Genuss. Und es war wirklich ein rundum gelungenes Essen.
Danach waren wir alle sehr ruhig und entspannt und es ergab sich zum Schluss dieser Veranstaltung ein sehr angenehmer Austausch. Ich bin auch den Schülerinnen, die ich in den vergangenen Wochen noch nicht so kennengelernt hatte, sehr viel näher gekommen.
Nach dem Aufräumen sind wir gemeinsam zur S-Bahn gegangen und die Rückfahrt war sehr viel entspannter als die Hinfahrt, was ich auch mit dem gemeinsam verlebten Tag in Verbindung gebracht habe.
Ich habe für mich die Erfahrung gemacht, dass mir die ayurvedische Küche sehr zusagt und ich ganz sicher einige Gerichte ausprobieren werde, um damit auch meiner Familie etwas Gutes zu tun.

Katrin

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