Drüber gestolpert  und  und....

 #1 Die BücherboxX ist auf Reisen


Seit ein paar Tagen ist meine geliebte BücherboxX für einige Zeit umgezogen. Ich vermisse den fast täglichen Gang, um Bücher abzugeben und mich mit neuen Lesestoff einzudecken.

Freue mich schon wenn sie wiederkommt. Und hoffe es geht ihr gut:-)

 



#2 2016 kann kommen :-)

 

 

 

 

Neuer Kalender und ein Notizbuch.

Ich bin startklar. War eigentlich für Nikolaus.  

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#3 Invasion der Dominosteine

 

Nun ist es wieder soweit. September! Start der Vorweihnachtszeit in den Supermärkten. Die Temperaturen sind noch sommerlich und wir werden direkt in die Weihnachtszeit geschubst. Ob man will oder nicht. Ich versuche es wie jedes Jahr zu ignorieren. Mir sind 3 Monate Anlauf zu lang. Ich genieße lieber die Dominosteine, Weihnachtsmänner, usw. wenn die Zeit ran ist. 

 

 

 

 

#4 Verzicht schafft Genuss

 

Klingt schwierig und kann anstrengend sein. Aber man lernt, sich wieder auf etwas zu freuen. Wir leben in einer Zeit wo fast alles im Überfluss vorhanden und jederzeit verfügbar ist. Damit meine ich nicht Geld. Es geht um alltägliches. Fernsehen, Essen, Internet....Die Liste ist lang.

Wir müssen auf nichts mehr warten. Aber wo bleibt da die Freude? Es ist doch ein tolles Gefühl, sich auf etwas zu freuen. Ich mache dies regelmäßig. Über mehrere Wochen verzichte ich auf überflüssiges Essen. Ich gebe meinem Körper nur, was er braucht um gesund und leistungsfähig zu bleiben.  Also kein Genuss! Nach einigen Tagen stellt sich dann eine richtige Vorfreude ein. Im Moment bin ich wieder in dieser Phase. In 14 Tagen gönne ich mir etwas. Ich gehe mit meiner Mama Essen. Darauf freue ich mich.  

Wenn also ales alltäglich wird und man sich nicht so richtig freuen kann; Verzicht für einige Zeit! 

 

 

 

 

#5 Gibt es sie?

 

Die Leute, die einem täglich im Fernsehen in der Werbung begegnen?

 

Die Frau, die nach einem langem Arbeitstag ohne Schweißflecken mit grazilen Füßen ohne Schwellungen aus ihren high heels schlüpft?

Die Frau, die dann durch ihre staubfreie 6 - Zimmer - Wohnung steppt und für ihre Freunde ein 3 - Gang - Menu zaubert?

 

Kennt Ihr sie? 

 

 

#6 Warum warten....

 

mit einem gutem Vorsatz bis zum neuen Jahr!

Es wäre doch ein tolles Gefühl, das Jahr mit einem Erfolg - und sei er in den eigenen Augen noch so klein - abzuschließen!

Sonst beginnt man das neue Jahr mit einem großen Erwartungsdruck, der oft nicht erfüllt werden kann. Mit einem kleinen Erfolg, den man aus dem alten Jahr mitnimmt startet man leichter und motivierter in das neue Jahr.

Überlegt einfach was ihr schon immer anders oder besser machen wolltet und fangt an! 

 

 

 

#7 Und wieder ein Schal fertig

 

Ich bin ja ständig am stricken. Am liebsten ja Schals... Hat so eine beruhigende Wirkung. Hier ein Schal den ich gerade heute zusammen genäht habe.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

#8 Warum immer so kompliziert?

 

Neulich ist mir wieder mal aufgefallen, wie exotisch und kompliziert Rezeptbücher geschrieben sind.

Ich habe einige und lese auch gern darin.

Was mich aber stört ist, dass in der Zutatenliste oft Kräuter, Obst- und Gemüsesorten etc. genannt sind, die schwer zu erhalten und auch nicht in kleinen Mengen gekauft werden können.

Für viele Zutaten ist ein Garten hilfreich, den haben meine Eltern zwar, aber im Winter muss ich mich auch in Geschäften versorgen.

Ich bin ja ein Smoothie - Liebhaber, aber diese Zutatenliste!

Ich mixe mit vielen Kräutern , die aber leicht verfügbar sind. Ein einfaches Smoothie - Rezept zu finden ist schwierig. Immer muss etwas "Besonderes" rein. Warum eigentlich?

 

 

 

#9 5 Portionen Obst am Tag?

 

Ich habe mal wieder was über Ernährung für Senioren gelesen.

Ein MUSS war hier:

5 Portionen Obst

3 Portionen Kohlenhydrate (Kartoffeln, Nudeln, Reis, Brot)

3 Portionen Eiweiß (Fleisch, Fisch, Milchprodukte)

Täglich!

Wann und wie soll man das unterbringen? Die Bauchspeicheldrüse ist dann doch ständig am Arbeiten und man muss sich den ganzen Tag Gedanken um die Ernährung machen.

 

 

#10 Ü50 = Senior

 

Grins!

 

Ich bin mal wieder über etwas gestolpert:

 

"Man ist nie zu alt fürs Internet".

In Berlin hat ein Cafe´ eröffnet, in dem "Senioren ab 50" für das Internet fit gemacht werden sollen.

Klasse! Nachdem mit dem Kind die Hausaufgaben gemacht worden sind, man auf dem Spielpatz rumgetobt hat - ab ins Senioren-Dasein.

In Zukunft heißt es ja: Arbeit bis 69, was heißt, man hat 19 Jahre Zeit, für das Senioren-Leben zu trainieren, bis man endlich in die Rente kann.

Die Sache an sich ist völlig in Ordnung, aber die Formulierung wieder mal!

Ü50 kommt also in einen Topf mit echten Senioren.

Damit tut man der Sache - glaube ich - kein Gefallen.

 

 

#11 Braucht man Anleitungen zum Älterwerden?

 

Schon immer ist man während des Lebens älter geworden; nur wird dieser Vorgang jetzt überall und jederzeit thematisiert. Oft verkrampft lustig, ironisch oder dramatisch. Ich vermute manchmal, die verbale Bulimi oder der midlife-Schreibdurchfalll ist ausgebrochen.

Beim Blättern in den Bücherkatalogen bin ich über alle möglichen Rezepte für 40+, 50+, 60+ usw. gestolpert.

Die meisten gewollt witzig - als Trost gemeint, den keiner nötig hätte, wenn nicht alle Welt unter dem Zwang stehen würde, seine Gedanken zum Älterwerden zu verbalisieren. Da findet man die Aufforderung, nun im Schongang zu laufen, oder es noch mal krachen zu lassen. Alles Extreme. Kontraproduktiv finde ich es auch, wenn Menschen jeden Alters eingeredet wird hipp und jung zu sein. Was ist mit den Menschen, die sich genauso alt fühlen wie sie sind?

Es mag ok sein, Menschen Hilfestellung zu geben, mit den physischen Einschränkungen zu leben oder auch mal über eine psychische Hürde hinweg zu kommen, aber ihnen einreden zu wollen, was gestern noch top war, ist heute ex...- nein.

Es ist doch ein fließender Übergang. Mit dieser Masse an Papier wird doch eher das Gegenteil von einer gewissen Beruhigung erreicht.

Es erinnert mich an einen Arzt, der Menschen Krankheiten einredet und ihnen dann Heilung verspricht. Oder an Eltern, die vier Wochen vor einem Zahnarztbesuch dem Kind einreden wollen, das es ja gar nicht weh tut.

Aber: Älterwerden ist keine Krankheit. Achtet auf die Signale Eures Körpers und Geistes; nehmt Euch Ernst, aber auch mit Humor.

Einfach so. Koosh Ball. Herrlich