#1 Streuen

 

Man sollte auch von sogenannten "gesunden" Lebensmittel nicht unbegrenzt essen. In Massen ist alles ungesund. In Maßen kann fast alles gegessen werden.

Streuen ist angesagt - wie beim Aktienkauf. Dann ist man auf der sicheren Seite. 

 

 

 

 

#2 Johanna  Budwig

 

Auf der Internet-Suche nach gesunden, wohlschmeckenden Rezepten bin ich auf die Quark-Leinöl-Kur nach Johanna Budwig gestoßen.

 

Diese Kur ist seit Jahrhunderten als Heilmittel bekannt. Doch erst seit wenigen Jahren lässt sich das Geheimnis dieser Mischung wissentschaftlich erklären. Die Entdeckungen der deutschen Forscherin Dr. Johanna Budwig über die essenziellen Fettsäuren bildeten die Grundlage für Erkenntnisse über den Zusammenhang von Eiweiß- und Fettstoffwechsel. 

Ein Mangel an essenziellen Fettsäuren und ein Zuviel an gesättigten Fettsäuren ist die Ursache vieler Stoffwechselstörungen.  

Zum Beispiel sollten Leberkranke anstatt weniger Fett besser mehr 3-fach ungesättigte Fettsäuren zu sich nehmen.

Da die essenziellen Fettsäuren auch für die Zellatmung verantwortlich sind (siehe Sauerstoffransport), würden wir, trotz ausreichend Sauerstoffzufuhr, regelrecht ersticken, wenn diese ungesättigten Fettsäuren fehlen.

Viele Lebensfunktionen werden durch das Fehlen zum Erliegen gebracht.

Das Herz insbesondere ist dann schwer belastet, da es das Blut 3-4 mal häufiger durch den Körper schleusen muss, bevor genügend Sauerstoff im Gewebe ist.

Die Verbrennung der schädlichen gesättigten Fettsäuren ist nur durch die ungesättigten Fettsäuren möglich.

Es kommt zu Ablagerungen in Organen, Gefäßen und Gewebe.

 

Hier erst mal ein einfach herzustellendes, wohlschmeckendes Muesli für ein nahrhaftes Frühstück, das den Körper in Schwung bringt.

 

2 EL geschroteten Leinsamen

50 g Magerquark

1,5 EL kaltgepresstes Leinöl

 

Alles gut vermischen und dazu frisches Obst, Nüsse, Kerne (Sonnenblumen) oder herzhaft einige Kräuter geben.

Der leicht bittere Leinöl-Geschmack wird durch die Beigabe von Obst neutralisiert.  

 

Da Magerquark recht fest ist, war die Mischung nicht weich und geschmeidig. Ich habe etwas Mineralwasser dazu gegeben, dadurch wurde sie richtig sahnig. 

 

 

 

 

 

#3 Vorbereitung auf die Eiweißdiät

 

Erst einmal es gibt keinen perfekten Zeitpunkt für den Start einer Diät.

Es ist Augenwischerei zu sagen,

- jetzt gönne ich mir mal was, ich habe ja Urlaub oder

- ich habe Stress

- usw

 

Macht folgendes:

 

Schreibt Eure Ziele auf, kauft erstmal nur eine Packung Eurer Lieblingssorte des Eiweißshakes oder der Suppe und testet, ob es schmeckt. Es macht keinen Sinn zu versuchen, 4 Wochen etwas in sich reinzuschaufeln, was Euch widerstrebt.

 

Passt auf, das möglichst nichts von Euren Lieblingsleckereien vorhanden ist, das ist zu verlockend.

 

Besorgt Euch gut verschließbare Becher, die ihr mitnehmen könnt. Motiiviert Euch. Hängt Eure Lieblingshose, die "geschrumpft" ist, in Sichtweite und freut Euch, wenn sie von Tag zu Tag weniger kneift.

 

Jetzt könnt ihr anfangen, egal ob es gerade Montag, der 1. eines Monats oder der Tag nach Eurem Geburtstag ist.

 

Diese Empfehlungen sind angelehnt an David Kirsch "New York Diät". Ich ernähre mich auf diese Weise und fühle mich pudelwohl.

 

PS: Ein Laster habe ich, auf meine Cola light und Kaffee mag ich nicht verzichten. 

 

 

 

#4 Von der Hand in den Mund leben

 

Dieser Auspruch hat für mich heutzutage nicht mehr ursprüngliche Bedeutung. Es hieß ja früher mal, arme Menschen müssten "von derHand in den Mund leben", das heißt, sie mussten täglich um ihr Brot kämpfen.

Heute bedeutet es für mich, dass die Menschen ständigen Verlockungen ausgesetzt sind, dem Sperrfeuer der verschiedensten Imbissangebote oft nicht standhalten können. Hier auf dem U-Bahnhof schnell ein Baguette, dort auf der Einkaufsmeile ein Döner oder ein Würstchen. Danach geht es in den Supermarkt, um sich die nächsten Mahlzeiten zusammenzustellen.

Durch diese ständige Verfügbarkeit - bleibt da nicht der Genuss auf der Strecke?

 

Ich finde, man sollte versuchen, diesen Verführungen öfter mal standzuhalten und besser die Hände in die Taschen zu stecken, anstatt sie um ein Baguette zu klammern.